Glaube in Bewegung

Die Aachener Heiligtumsfahrt

Seit über 660 Jahren kommen Menschen als Pilger nach Aachen zur „Heiligtumsfahrt“. Ihr Ziel ist die Verehrung von vier Reliquien, die seit der Zeit Karls des Großen als Schatz im Aachener Dom aufbewahrt werden. Der Geschichte nach erhielt Karl die Reliquien um das Jahr 800 n.Chr. als Geschenk aus Jerusalem. Seit 1349 werden die Reliquien alle sieben Jahre den Gläubigen aus dem europäischen Raum und aus aller Welt gezeigt und dazu für den Zeitraum von zehn Tagen aus dem goldenen Marienschrein im Aachener Dom entnommen.

Die Reliquien, das sind alte Stoffe, die bezeichnet werden als:

 

Für viele Christen ist die Heiligtumsfahrt seit jeher die Gelegenheit, Gemeinschaft der Gläubigen zu erleben und Glauben neu zu erspüren. Die vier Aachener Reliquien werden dabei als Zeichen der Erlösung durch Jesus Christus gesehen. Für alle Pilger, die nach Aachen kommen, war und ist die Frage nach der Echtheit der Reliquien dabei nie von Bedeutung.  

Mehr als 100.000 Pilger werden auch 2028 den Weg nach Aachen als Weg zum Glauben gehen und das Gemeinschaftserlebnis mit anderen Gläubigen in Aachen finden. Gottesdienste im Dom und auf dem Katschhof laden dazu ebenso ein, wie das umfangreiche Veranstaltungsprogramm.

Die Heiligtumsfahrt 2028 steht unter dem Leitwort „Ich gebe Zukunft und Hoffnung." Die Hoffnung gilt also nicht dem schnellen Glück, sondern der Gewissheit, dass Gott einen guten Weg vor Augen hat, auch wenn er länger dauert. Diese Aussage verspricht keine Abkürzung, sondern eine Richtung: Am Ende steht Hoffnung - da ist mehr.